Was geschah in 2009
Unterstützung betrug knapp 14.000 Euro
Freundeskreis der Telefonseelsorge Nordschwarzwald blickt auf ein ruhiges Vereinsjahr
Trotz einiger Veränderungen kann der Freundeskreis der Telefonseelsorge Nordschwarzwald auf ein ruhiges Jahr 2009 zurück blicken. Die neue Struktur der Telefonseelsorge, die seit gut einem Jahr als Trägerverein geführt wird, hat sich als tragfähiges Konzept erwiesen. Dadurch sind mehr finanzielle Sicherheit und eine höhere Entlastung des Freundeskreises gegeben. Insgesamt wurde die Telefonseelsorge 2009 mit knapp 14.000 Euro vom Freundeskreis unterstützt. Im Wesentlichen wurden diese Mittel, die sich vorrangig aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden zusammensetzen, für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telefonseelsorge verwendet. Der Umfang der gesamten Zahlungen entspricht im Wesentlichen den Zuschüssen der vergangenen Jahre. Damit ist der Freundeskreis neben den Kirchen nach wie vor der größte Geldgeber.
Manchmal sind es die kleine Dinge, die große Wirkung zeigen... diese zumindest machte der Diplom-Psychologe Dr. Manfred Prior bei seinem Worksshop im Juni des vergangenen Jahres im Kulturhaus Osterfeld deutlich. Zu der vom Freundeskreis initiierten und organisierten Veranstaltung waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telefonseelsorge Nordschwarzwald und der Telefonseelsorge Karlsruhe sowie die Mitglieder des Freundeskreises eingeladen. Vor gut besuchtem Haus stellte Manfred Prior auf sehr unterhaltsame Weise seine MiniMax-Interventionen vor.
Nach wie vor besteht eine enge Kooperation mit dem Leiter der Telefonseelsorge, unter anderem im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Sichtbares Zeichen hierfür ist der im vergangenen Jahr veröffentlichte gemeinsame Flyer, an dessen Gestaltung der Vorstand des Freundeskreises aktiv beteiligt war. Die Zusammenarbeit wird in diesem Jahr durch die Neugestaltung einer gemeinsamen Homepage fortgesetzt.
Ein wichtiges Ereignis in den vergangenen zwölf Monaten war der Flohmarkt, der zwar erst im März dieses Jahres stattfand, aber einer weit ins vergangene Jahr hineinreichender Vorbereitung bedurfte. Bereits zum dritten Mal wurde er veranstaltet, dieses Mal mit einem Rekordgewinn von etwa 5.500 Euro. Ein Ergebnis, das nur dank dem großem Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer und dem Geschick des Organisationsteams möglich gewesen ist.
Als zweite große Veranstaltung wird in diesem Jahr das zehnjährige Bestehen des Freundeskreises gefeiert. Dazu findet am 24. Juli ein Fest im Reuchlinhaus statt, zu dem noch separat eingeladen wird. Im Mittelpunkt des Abends soll das Gespräch stehen. Daneben ist aber ein Unterhaltungsprogramm mit Musik von Jazz bis hin zu den entstaubten Liedern, einer Tombola und Kulinarischem geplant.
Ina Rau (1. Vorsitzende)
